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Biographie

WILLY ASTOR

Geboren am 6.September 1961, als Jungfrau, um 0:48 Uhr in München. Gemeinsames Aufwachsen am Münchner Hasenbergl mit den Eltern Wilhelm und Edeltraud, sowie den Geschwistern Sabine und Ludwig in der WG Ittlingerstr.56/IV mit Wellensittich "Hansi" und Katze "Munkel".

1967 - Schuleintritt.- Astor beginnt mit der Schule, die er als Kreidezeit bezeichnet. Er liebt den Hinweg zur Schule, die Phase nach dem Unterricht - nur die Zeit dazwischen empfindet er als lästig und störend.

1968 - Abitur.

1969 - nach Aberkennung des Frühabiturs Wiedereintritt in die Ittlinger Grundschule.

1971 - Hauptschulübertritt in die Eduard-Spranger-Schule.

1974 - Fußballweltmeisterschaftsendspiel in München. Astor beschließt Profifußballer zu werden.

1976 - Astor beginnt Akkordeonunterricht zu nehmen und spielt fortan vier Jahre auf der "Quetsch´n". Beendigung der Schulzeit und Beginn einer 3 ½ jährigen Werkzeugmacherlehre bei den Bayerischen Motorenwerken in Milbertshofen.

1979 - Beginn des Gitarrenspiels an der Münchner Volkshochschule bei Jan Dosch (Sparifankal-Gitarrist) im Gruppenunterricht mit 17 anderen Kursteilnehmern. Sein Vater, seit vielen Jahren im Musikhaus Lindberg beschäftigt, besorgt Astor seine 1.Gitarre, eine Ibanez Dreadnought Ahorn zum EK.
Beginn der Entstehung einer Erfüllung.


1980 - Gesellenbrief zum Werkzeugmacher. Musterung zur Deutschen Bundeswehr mit Ausmusterung noch am selben Tag. Beginn des Facharbeiterdaseins im Vorrichtungsbau, Halle 118. Intensives Gitarrenspiel nach Feierabend, autodidaktische Studien diverser Notenliteratur wie z.B. "Folkpicking for Fingerstyle-Guitar" von Sigi Schwab, usw. Konzertbesuche legendärer Gitarristen (Pat Metheny in der Alabamahalle, Ry Cooder im Circus Krone, Eric Clapton im Donisl).

1983 - Studienbeginn zum Maschinenbautechniker, parallel dazu schreibt Astor erste Songs, u.a. den "Anti-Streß-Blues", es folgen weitere Lieder, die dem Genre "Liedermacher" zuzuordnen sind. Er spürt, dass sein Humor in den Liedern gut ankommt und verfasst nun auch Prosatexte. Erste Bühnenerfahrungen in der Münchner Kleinkunstszene, Liederbühne Robinson, Muh, Kunstkeller Neuhausen.

März 1985 - Abschlußzeugnisentgegennehmung zum Maschinenbautechniker und sofortige Verabschiedung vom selbigen Milieu. Start ins Ungewisse. Astor, nun staatlich geprüfter Maschinenbautechniker und Inhaber der Fachschulreife entschließt sich also zum Sprung in tiefe Gewässer und widmet sich einem neuen
Lebensplan: Der Erfindung von Texten und Kompositionen.

Das erste Soloprogramm trägt den vielversprechenden Titel: "Lieder, Nonsens, Instrumentals" gefolgt von "Oamaoi neidapt glangt" und "Merci Mausi" und interessiert auch sofort niemanden, bis auf eine Minderheit und die nur zur Hälfte. Das Wort "Comedy" ist faktisch noch nicht existent, ebenso selbige Fernsehformate.

Erste jahrelange Gastspiele auf Brettlbühnen sind geprägt vom Ausbleiben der Öffentlichkeit. Minusrekord: vier Zuschauer, davon zwei Freikarten. Der notwendige Lebensunterhalt Astors wird durch seine Gitarrendozentenstelle an der Münchner VHS und beim Freien Musikzentrum gesichert.
Fünf Jahre Gefühlswechselbäder, Selbstzweifel, Zerrissenheit und auf der anderen Seite das Gespür, doch genau das Richtige zu tun, was seiner Leidenschaft und seinem Talent entspricht.

1990 - Astor widmet sich erstmals intensiv dem Schaffen Heinz Erhardts und Ernst Jandls und versucht auf seine Weise die damals verpöhnte Humorebene "Wortspiel" wieder salonfähig zu machen, sie zu rekultivieren. Erste ausverkaufte kleinere Häuser, winzige Bühnen und Zwergsäle - zur großen Freude des Künstlers.

1991 - Erste Fernsehpräsenzen (z.B. Live aus dem Nachtwerk, o.ä.).
Langsam steigt die bayernweite Akzeptanz und Medienverbreitung, nicht zuletzt durch Astors Autorentätigkeit beim landesweiten Radiosender "Antenne Bayern"; Astor begleitet Früh-Moderatoren in die Sendung und schreibt "Unterhaltungselemente", Songs zum aktuellen Tagesgeschehen und das Hörspiel "Die Feuchtgrubers". Starke Tourneetätigkeit mit den Programmen "Astorlavista Baby", "Der Schatz im Silbensee", "Scherz-Spezial-Dragees".

1993 - erstmals sendet das Bayerische Fernsehen eine Stunde aus Astors aktuellem Soloprogramm.

1996 - Jan.-März. Die erste eigene Fernsehsendung im Bayerischen Dritten Programm: 8 Folgen von "Die Willy Astor-Show" mit Günther Grünwald.

1998 - Astor ausverkauft alle Bühnen und Hallen, die es in Bayern zu bespielen gibt, allein sieben mal in Folge den Münchner Circus Krone, seine Tonträger erklimmen wochenlang die deutschen Charts. Es folgen Tourneen außerhalb Bayerns. Das Bayrische Fernsehen sendet in einem Special "Die Willy Astor Nacht", 352 min. Programm am Stück, ohne Werbung.

1999 - Erste Gastauftritte bei 7 Tage 7 Köpfe.

2001 - Astor, mittlerweile eine feste Größe im Süddeutschen Unterhaltungs-Genre, veröffentlicht nach seinem ersten Instrumental-Ausflug 1994 seine zweite Acoustic-Gitarren-CD "The Sound Of Islands" und überrascht mit einem Album voller gefühlsbetonter Balladen, ohne Worte.
Bayerischer Musikkabarettpreis " Der goldene Spaten".

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