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Biographie

Vor über 20 Jahren erschien ihre erste Single "Flieg nicht so hoch mein kleiner Freund", damit begann eine unvergleichliche Erfolgskarriere. "20 Jahre in diesem schnelllebigen Beruf sind schon eine lange Zeit. Der Grand Prix Erfolg 1982 in Harrogate hat mein Leben verändert und meine musikalische Laufbahn bestimmt. 20 Jahre im Musikbusiness - darauf bin ich schon stolz". Auf diesem Weg begleitete sie stets Produzent Ralph Siegel.

"Das Album "Abrakadabra" (1998) war ein Platte mit sehr schwierigen Texten und auch mit Themen, die nicht jedermanns Sache waren - aber das hat mich nie primär interessiert. Zum Album "Visionen" (1999) hörte ich von vielen Menschen, dass es eines der schönsten Alben von mir ist, weil es so ausgeruht sei und Themen hat, die witzig sind und auch in Konzerten prima umgesetzt werden können. Mit dem neuen Album war es Zeit, den Gefühlen wieder Platz zu geben.

Zum Welterfolg "Ein bisschen Frieden" hat Nicole immer noch eine gute und innige Beziehung, und sie wird auch nicht müde, dieses Stück immer wieder zu singen. Seit dem Sieg beim Grand Prix 1982 gehört es einfach fest zum Repertoire. Ihre Fans würden sie auch gar nicht von der Bühne lassen, ohne dieses Lied gehört zu haben. "Der Beruf der Sängerin muss wohl für mich eine Berufung sein, da ich ihn nach so langer Zeit noch mit viel Freude ausübe. Minutenlanger Applaus erzeugt - nach den Geburten meiner beiden Töchter- eines der schönsten Gefühle, das ich erleben kann. Und dazu gehört seit 20 Jahren eben auch "Ein bisschen Frieden". Mein Erfolgsgeheimnis ist vielleicht, dass ich mich nie verbogen habe. Ich bin mir immer treu geblieben und habe nur das gemacht, zu dem ich auch 100% stehen kann und das hat das Publikum gemerkt".

Unzählige Ehrungen erhielt Nicole im Laufe der Jahre: "Alle Preise und Auszeichnungen haben ihren Platz. Es gibt keinen, der in der Kiste auf dem Speicher oder im Keller irgendwo rumliegt. Wir haben einen in Anführungsstrichen "Nicole-Raum" im Haus, wo alle Erinnerungen aufbewahrt werden, auch Fotos und Poster an der Wand hängen, es gibt eine Vitrine, in der die Goldene Europa steht, der Ehren-Löwe von RTL, die Auszeichnungen für die Hitparaden-Siege und auch die 11 Stimmgabeln".

"Das Publikum muss bei meinen Liedern genau zuhören, denn mit den Texten möchte ich den Leuten wirklich etwas sagen. Das ist ein hoher Anspruch, den ich an mich stelle, aber dadurch werden meine Lieder auch zu etwas ganz Besonderem. Grundsätzlich bin ich ein Mensch der Balladen bevorzugt, weil ich damit sehr viel Gefühl zum Ausdruck bringen kann und sehr viel Gestik. Aber man kann einfach keinen Abend nur mit Balladen bestreiten - dann tut es auch wieder gut, wenn eine Ramba-Zamba-Nummer kommt, die alle aufweckt. Die flotten Nummer liegen mir, da ich ironisch angehauchte Sachen mag. Die richtige abwechslungsreiche Mischung muss es einfach sein."

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