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Biographie

Wer ist LiZZA? Das ist LiZZA!

Die Kärntnerin in ihr lässt sich nicht abstreiten. Das will Lisa Klammer auch gar nicht. So heißt die am 21. Juni 1996 in Villach geborene und im Lurnfeld nahe Spittal an der Drau aufgewachsene junge Frau bürgerlich. Wer sie nun LiZZA ruft, wird damit auch bei ihr Gehör finden. Denn als LiZZA will es die 20-Jährige jetzt wissen. Musikalisch.
Obwohl jung an Lebensjahren ist sie dennoch schon reich am Wissen, was sie will. Den Wunsch von einem Leben als Sängerin hat sie früh ausgesprochen. Da war sie gerade einmal im Volksschulalter. Begeistert gesungen hat sie damals auch bereits, mit dem Gitarrenspiel begonnen und irgendwie gab es nie ein anderes Ziel. "Ich kann mich nicht erinnern, jemals etwas anderes gewollt zu haben, als Musikerin zu werden", sagt sie und das klingt überzeugend.
Überzeugend ist auch ihre Reife. Denn bei allem Träumen von der Bühne, Erfolg und Anerkennung, machte sie zuerst die Schule fertig, obwohl sie nicht sonderlich davon begeistert war. Nach der Matura vor zwei Jahren hielt sie aber nichts mehr davon ab, ihren Wunsch in die Wirklichkeit umzusetzen. Ihre Zielstrebigkeit sollte sich lohnen.
Im November 2014 wagte sie den ersten Schritt aus dem mehr oder weniger privaten Auftrittsumfeld, stellte sich in Graz dem Casting zur Vorausscheidung für Österreichs Beitrag zum Song Contest 2015. Damit wurde es nichts, aber Sony Music wurde auf sie aufmerksam. Ein Plattenvertrag, eine Single und am 12. Februar 2016 der vierte Platz bei der Vorentscheidung "Wer singt für Österreich" - noch einmal Songcontest - mit dem Song "psYcho". Von einer "tollen Naturstimme" war da schon die Rede.
Das Talent war endgültig erkannt und mit dem Plattenvertrag in der Tasche, verließ die Kärntnerin ihr idyllisches Zuhause und zog nach Wien, obwohl sie hier fast niemanden kannte, weil die meisten ihrer Schulkollegen in Graz studieren. "Ich wollte ins kalte Wasser springen, das wohlbehütete Leben hinter mir lassen", sagt sie. Die Übung gelang, trotz mancher Anlaufschwierigkeiten, wie sie halt ganz normal sind, wenn man plötzlich auf sich alleine gestellt ist. In der Großstadt nabelte sich LiZZA nicht nur endgültig ab, sondern entdeckte auch ihre Talente neu, zu der neben der Musik auch das Fotografieren zählt. Ein Hobby, mit dem sie erstmals 2011 in Berührung kam. Was mit iPod-Fotos während einer Amerika-Reise begann, die dann noch nachbearbeitet wurden, war schon ein Jahr darauf dank eigener Spiegelreflexkamera ein künstlerisches Metier, mit dem sich LiZZA noch intensiver zu beschäftigen begann. Die Musik blieb aber dominanter.


Im neuen Lebensumfeld Wien kam sie auch ihrer Muttersprache näher. Denn obwohl LiZZA sich sicher war, dass es immer die englische Sprache sein soll, in der sie singen will, hat sie nun Deutsch für sich entdeckt. Eine gute Entscheidung, mit der sie nicht hadert. Weder mit dem Wechsel nach Wien und noch viel weniger mit dem Wechsel zur deutschen Sprache. Dort fühlt sie sich jetzt rundum wohl. Und um eine Erkenntnis ist sie auch in ihren jungen Jahren jetzt schon reicher: Sag' niemals nie.
"Wenn ich singe, möchte ich, dass man mir zuhört", sagt LiZZA. Dieser Wunsch sollte sich leicht erfüllen lassen. Denn die junge Frau hat eine Stimme, der man sich, wenn überhaupt, nur ganz schwer entziehen kann. Markenzeichen nennt man dies. Ein stimmliches Juwel, das gerade beginnt zu glänzen.

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