Ben Becker

Diese Musik in meiner Werbung

War schon Beckers musikalisches Gesellenst&uuml;ck "... und lautlos fliegt der Kopf weg!" ein Geheimtipp f&uuml;r Liebhaber sinfonischer Rockpoesie, erteilt er uns mit "Wir heben ab" eine Lektion f&uuml;r Fortgeschrittene "Luftgitarre spielen - aber richtig".<br><br>Ben Becker ist kein Schauspieler, der "auch singt". Ben Becker ist der radikal ehrliche Geschichtenerz&auml;hler, der sich souver&auml;n der verschiedensten Stilmittel bedient. Seine Stimme - das kehlige Reibeisenvibrato - wird von seinen musikalischen Bodyguards Zero Tolerance sicher an die Platin-Mikrophone deutscher Studios und Konzerthallen geleitet. Dass sich dabei die beiden kerosin-trunkenen Filmmusikkomponisten Ulrik Spies und Jacki Engelken gleichzeitig als virtuose Instrumentalisten zeigen, macht "Wir heben ab" zu einem Elf-G&auml;nge-Album und zur Delikatesse - selbst f&uuml;r kritische Musikfeinschmecker.<p>Becker - "Ich bin auch noch da!" ist ganz ironisch-bescheidener Anwalt in eigener Sache. Er bittet das deutsche, in Schubladen denkende Feuilleton nicht um Erlaubnis, "das Fach wechseln" zu d&uuml;rfen, sondern meldet seinen Anspruch auf die k&uuml;nstlerische Lufthoheit im deutschsprachigen Kulturraum mit glaubhaftem Sendungsbewusstsein an: Denn er hat etwas zu sagen. Und das artikuliert er mit brachialem Wortwitz und kompromissloser Bekennerehrlichkeit. Eine Extra-Dosis Testosteron (das allseits gef&uuml;rchtete m&auml;nnliche Sexualhormon) diktiert den Kurs und verleiht jedem Song die Durchschlagskraft eines Luftkampf-Geschosses beim Durchbrechen der Schallgrenze. Becker steuert seine AirForceOne pers&ouml;nlich - "nehmt die Rollbahn weg" und mutet den Passagieren seines intimen Hochgeschwindigkeitsrausches Tabubr&uuml;che von "im Blut noch LSD" bis zu "Bomben auf Dubai" zu.<br><br>Passenderweise interpretieren Becker & The Zero Tolerance Band auch die klassische Hymne aller Himmelsst&uuml;rmer neu: Die Coverversion von David Bowies "Heroes" erreicht spielend die gew&uuml;nschte Flugh&ouml;he: "Dann sind wir Helden, Helden f&uuml;r einen Tag!" Einen weiteren H&ouml;hepunkt schenkt uns das Album des Geschichtenerz&auml;hlers konsequenterweise mit einer Geschichtenerz&auml;hlung: Becker spricht - musikalisch sehr atmosph&auml;risch untermalt - "Jaqueline" und l&auml;sst eine resolute Dame ihre Zeit in der Fremdenlegion Revue passieren. Auch bei "letzten Dingen" bleibt der Pilot nicht auf dem Boden: "Einmal werden wir fliegen, ohne zu wissen wohin."<p>Was bei anderen S&auml;ngern mitunter peinlich und m&ouml;chtegern wirkt - n&auml;mlich die Attit&uuml;de zur Gr&ouml;&szlig;e - kommt in "Wir heben ab" erfrischend, aufmunternd und frei in fix gewichsten Siebenmeilen-Boots daher, weil immer im selbstironischem Irrwitz eines modernen gestiefelten Katers: "Engel wie wir fallen nicht vom Himmel!" (auch als Single erh&auml;ltlich). Ben Becker & The Zero Tolerance Band liefern mit "Wir heben ab" Gr&ouml;&szlig;e und Gro&szlig;artigkeit frei Haus ohne ins Martialische umzukippen. Ganz einfach, weil alle alle Songs trotz ihrer monolithischen Denkmalhaftigkeit paradoxerweise von einer verst&auml;ndnisvoll-z&auml;rtlichen Menschenliebe (sprich "Tolerance") getragen sind: "Wild und gef&auml;hrlich und - wissen, was Liebe ist!" <p>Weitere Infos gibt&acute;s unter <a href="http://www.benbecker.de" target="_blank">www.benbecker.de</a><br><br>

Tracklist

  • 01.
    - Moloch  
  • 02.
    - Wir heben ab  
  • 03.
    - Maschine brennt  
  • 04.
    - Kippi  
  • 05.
    - Engel wie wir  
  • 06.
    - Richtig fliegen  
  • 07.
    - Liebe nur mich  
  • 08.
    - Hell's Angels®  
  • 09.
    - Helden  
  • 10.
    - Die Legion  
  • 11.
    - Erdbeerfelder  
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